Im Unternehmensalltag reden wir alle häufig von „Liquidität“ – ohne die kein noch so gutes Unternehmen überleben kann. Doch oftmals beurteilen wir die vorhandene oder nicht vorhandene Liquidität lediglich nach dem Kontostand.

Wenn dann plötzlich höhere (unerwartete oder nicht bedachte) Zahlungen anstehen und sich zusätzlich noch erwartete Zahlungseingänge verschieben, ist der Überziehungsrahmen (Kontokorrentkredit) schnell ausgeschöpft, so dass kurzfristig bei der Bank eine Überziehung beantragt werden muss. Spätestens dann wir die Erstellung einer Liquiditätsplanung notwendig. Doch dann ist der Liquiditätsengpass schon eingetreten.

1. So können Sie frühzeitig und am besten regelmäßig beurteilen, ob ausreichend Liquidität vorhanden ist!

Viele Unternehmen stellen sich im Zusammenhang mit der Liquidität Fragen wie:

  • Was heißt, es ist ausreichend Liquidität vorhandend?
  • Wieviel Liquidität ist notwendig?
  • Wann und wie kann der Liquiditätsstatus überprüft werden.
  • Welche Faktoren können die Liquidität kurzfristig und welche langfristig beeinflussen?
  • Was kann man tun, wenn ein Liquiditätsengpass droht?
  • Was kann man tun, wenn der Liquiditätsengpass eingetreten ist?

Wir haben im Laufe unsere Beratungstätigkeit festgestellt, dass eine schnelle Beantwortung dieser Fragen für Unternehmen – unabhängig von Größe und Branche – meistens sehr schwierig bzw. nicht so einfach ist.

Daher haben wir uns auf dieses Thema spezialisiert und eine systematische Methode entwickelt, bei der Schritt für Schritt die verschiedenen Einflussfaktoren auf die Liquidität überprüft und optimiert werden. Da die Ursachen für Liquiditätsengpässe je nach Branche, Unternehmensphase und -größe individuell sind, sind auch die Schwerpunkte der Einflussfaktoren je Unternehmen unterschiedlich ausgeprägt.

Im Ergebnis unserer vielen Beratungsmandate der letzten 25 Jahre haben sich für uns diese 4  Bereiche als die entscheidenden Einflussfaktoren herausgestellt.

  • Unternehmensführung und -Unternehmensorganisation- die Key Facts zur Liquidität
  • Kontoführung und Kontounterlagen
  • BWA
  • Bilanz

2. Damit sollten Sie beginnen, wenn Sie Ihre Liquidität verbessern wollen!

So individuell jedes Unternehmen ist, so individuell sind auch die Ursachen für Liquiditätsprobleme. Um also festzustellen, welche Bereiche aktuell die größten „Baustellen“ im Unternehmen sind, die ggf. zu einem Liquiditätsengpass führen können oder geführt haben, sollten Sie die Bereiche,

  1. die verbessert werden sollten, ermitteln
  2. mit dem größten Handlungsbedarf festlegen und
  3. die genauen Maßnahmen zur Verbesserung entscheiden und umsetzen

Das könnte dann so aussehen:

1. Sie ermitteln folgende „Baustellen, z.B.:

  • der eingeräumte Kreditrahmen bei Ihrer Geschäftsbank ist meistens fast ausgeschöpft,
  • der Forderungsbestand ist bei gleichbleibenden Umsätzen angewachsen
  • der erwirtschaftete Cash-Flow reicht nicht aus, um den Kapitaldienst (Zins und Tilgung) vollständig zu zahlen

2. Sie legen den größten Handlungsbedarf bzw. die Reihenfolge fest z.B.:

  • Kapitaldienst zu hoch für aktuellen Cash-Flow
  • wachsender Forderungsbestand
  • ausgeschöpfter Kreditrahmen

3. Maßnahmen zur Verbesserung festlegen, z.B.:

  • Finanzierungsstruktur überprüfen, analysieren und bewerten – siehe auch unseren Blogartikel zu diesem Thema
  • Finanzierungsstruktur optimieren und dadurch Kapitaldienst senken –
  • Mahnwesen überprüfen, optional externen Dienstleister für Inkasso einbinden
  • prüfen, ob Factoring sinnvoll ist
  • Zahlungsziele überprüfen und anpassen, ggf. Skonto anbieten
  • interne Regeln für das Mahnwesen überprüfen bzw. festlegen
  • …und vieles mehr

3. So behalten Sie den Überblick über Ihre Liquidität!

Wir haben in unseren Beratungsmandaten immer wieder festgestellt, dass es den Unternehmen im Unternehmensalltag oft schwerfällt, die verschiedenen Bereiche systematisch zu prüfen und dann auch die geeigneten Maßnahmen zur Verbesserung festzulegen.

Einfacher wird es, wenn sich das Unternehmen an einem roten Faden orientieren kann. Mit unserem kostenlosen Schnelltest „Endlich Schluss mit Mahnungen- In nur 4 Schritten zu deutlich mehr Liquidität“, werden gezielt Fragen zu den 4 Bereichen gestellt.

Hier gehts zur Anmeldung für unseren Businessratgeber

Schnelltest "Endlich Schluss mit Mahnungen - In 4 Schritten zu deutlich mehr Liquidität"

Entsprechend der gewählten Antwort, wird aufgezeigt,

  • ob Liquiditätsengpässe kurz- oder mittelfristig drohen
  • ob Liquiditätsengpässe bestehen
  • in welchen Bereichen Handlungsbedarf zur Verbesserung der Liquidität besteht

Zu jeder Antwort gibt es eine ganz konkrete und umsetzbarere Handlungsempfehlung zur Verbesserung.

Zur Orientierung gibt es je Bereich eine graphische Ampel-Auswertung, wie hoch der Handlungsbedarf je Bereich ist.

  • Rot steht für einen akuten Handlungsbedarf. Das bedeutet, Sie sollten wirklich schnell handeln und Maßnahmen einleiten. Je höher die rote Säule ist, um so mehr Bereiche gibt es zu verbessern.
  • Gelb steht ebenfalls für Handlungsbedarf und Sie sollten die empfohlenen Maßnahmen umsetzen. Auch wenn hier kein akuter Handlungsbedarf besteht, ist es wichtig sofort tätig werden. Nutzen Sie die Möglichkeit noch selbst agieren zu können, bevor Sie möglicherweise bei einer Engpasssituation nur noch reagieren können. Meist bleiben dann nur wenige und sehr oft auch ungünstige Alternativen übrig.
  • Grün bedeutet, dass Sie bereits eine gute Lösung für diesen Bereich haben.

Wenn Sie feststellen, dass Sie viele Fragen mit 2 und 3 beantwortet haben und damit ein umfangreicher und ggf. auch akuter Handlungsbedarf besteht und Sie hierzu eine zusätzliche Unterstützung möchten, dann schreiben Sie uns eine E-Mail unter info@lang-wolf.de mit dem Stichwort Unterstützung „Schnelltest Endlich Schluss mit Mahnungen“

Haben Sie Fragen oder benötigen Sie ergänzende Hinweise?  Schreiben Sie uns einen Kommentar und berichten uns welche Erfahrungen Sie gemacht haben bzw. wie Sie Ihre Liquidität steuern. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.